Donnerstag 25. September, morgens rufe ich die Wettervorhersage ab. Die Funkverbindung ist, genau wie in den letzten Tagen, sehr flott. Schnell kommt die Mail rein. Die Vorhersage verspricht wunderbares Sommerwetter ohne nennenswerten Wind fuer die naechsten 48 Stunden. Die letzte Nacht war bereits sehr flau. Zunaechst sind wir noch langsam gesegelt. Immer haeufiger fallen die Segel ein, der Windgenerator dreht sich schon seit Stunden nicht mehr. Gegen fuenf bergen wir schliesslich die Segel und treiben. Die Sterne spiegeln sich im glatten Wasser. Es ist unglaublich still.
Das goldene Morgenlicht, das dem Sonnenaufgang vorausgeht, wird vom glatten Ozean reflektiert und sorgt fuer eine magische Stimmung.
Am Samstag haben wir Santa Maria mittags verlassen. Zunaechst kamen wir gut voran, es war jedoch etwas ungemuetlich. Boeen mit 6 bis 7 Beaufort hielten uns immer wieder vom Ausreffen ab. Wir beschlossen weder Mari noch uns zu quaelen und waehlten einen suedlicheren Kurs, auf dem wir gut vorankamen ohne in die ungleichmaessigen Wellen zu fallen. Langsam nahm der Wind ab und wurde gleichmaessiger, die Wellen wurden kleiner und das Leben gemuetlicher. Ein Tag fiel fuer mich, Migraene geplagt, praktisch aus. Der Wind drehte sukzessive nach Norden, so dass wir auf einen oestlicheren Kurs gehen konnten und uns unserer Kurslinie wieder annaehrten. Nicht, dass wir an den Kanaren vorbeisegeln und auf den Kapverden landen.
Donnerstag Nachmittag treiben wir noch immer. Das Wasser ist von unendlich klarem Blau. Faszinierend, wir sind uns beide sicher, dass der Atlantik ein anderes Blau hat als der Indische Ozean. Wir haben einen Wal gesehen, gebadet und gelesen. Der Tag ist mit Nichtstun verflogen und wir geniessen die Ruhe.
So praktisch Starlink ist und so gute Dienste es uns insbesondere beim Landfall in Suedafrika geleistet hat, so sehr geniessen wir es abgeschnitten von der Welt, ganz im Moment auf dem Ozean zu treiben. Mittels Kurzwellen-Funk koennen wir den Wetterbericht abrufen oder Emails schreiben und via Inreach Nachrichten empfangen. Aber wir koennen nicht „mal kurz etwas nachgucken“, nochmal die Wettermodelle vergleichen oder Nachrichten lesen. Keine App informiert uns, keine Meldung ueber die wir uns aufregen koennten schafft es bis zu uns.
Wir sind einfach nur hier, 275 Meilen von Teneriffa entfernt und warten auf den Wind. Ab und zu kraeuselt sich die Wasseroberflaeche und wir spueren einen leichten Windhauch, doch kurz darauf erscheint der Atlantik wieder traege und glatt. Die Windanzeige vermeldet weniger als drei Knoten und unser GPS hat seit heute Mittag 0.0 Meilen geloggt.
Ein Ex-Hurikan zieht an den Azoren vorbei und wird dort viel Wind bringen. Wir duerften davon nichts abbekommen. Sonntag werden wir den Schwell spueren. Die hohen Wellen laufen aus dem Tief heraus und werden auch die Kanaren erreichen.
Heute, Freitagmorgen, segeln wir wieder. Um Mitternacht konnten wir die Fock ausrollen, die gerade eben steht. Mit langsamen zwei Knoten schieben wir uns nach Osten. In der kommenden Nacht soll der Wind wieder ausbleiben, bevor er dann morgen in den Nachmittagsstunden hoffentlich wiederkommt.
An Bord ist die Stimmung ausgesprochen gut. Nach einer sternenklaren Nacht mit Sternschnuppen und vergluehendem Weltraumschrott, geniessen wir den stillen Morgen.
Abschied von den Azoren und eine Planänderung
Drei schöne Monate haben wir auf den Azoren verbracht. Durch die Reparaturen und das lange Warten auf unsere Pakete ist der Sommer ganz anders verlaufen als wir es uns vorgestellt hatten. Insgesamt jedoch, haben wir die Zeit sehr genossen. Die grünen Inseln haben landschaftlich einiges zu bieten und wir haben viele schöne Ausflüge gemacht.
Wir könnten gut noch ein paar Tage in Vila do Porto auf Santa Maria verbringen. Eine kleine Wanderung, ausgiebiges Baden im Hafenbecken, ein Glas Weißwein in der Bar an der Hauptstraße. Die verschlafene Insel und der kleine Ort gefallen uns sehr.
Doch, die Wettervorhersage verspricht gute Segelbedingungen. Wir segeln zu den Kanaren. Ganz richtig, wir haben unsere Pläne über den Haufen geworfen und beschlossen den Winter auf den Kanaren zu verbringen. Marisol und ihre Crew brauchen ein wenig Pflege, die Inseln des ewigen Frühlings erscheinen uns dafür geeignet.
Gestern haben wir eine Wanderung entlang der Südküste Santa Marias gemacht. Ein schöner Wanderweg führte uns vorbei an vielen Kühen, zu einer Höhle in der Sandstein abgebaut wurde und eröffnete immer wieder tolle Ausblicke auf die Südküste.














Santa Maria
Tagelang ist wenig Wind angesagt doch wir möchten zur Nachbarinsel Santa Maria segeln. Deshalb entschließen wir uns Sao Miguel abends zu verlassen, dann haben wir die ganze Nacht Zeit. Nach einem frühen Abendessen geht’s los. Zunächst segeln wir flott auf Santa Maria zu, doch der Wind wird erwartungsgemäß immer schwächer und wir werden langsamer. Die Nacht ist ruhig, wir segeln langsam dahin und werden immer wieder von Delfinen begleitet. Am nächsten Vormittag schläft der Wind komplett ein und wir motoren die letzten Meilen. In dem kleinen sympathischen Hafen finden wir einen Liegeplatz und melden uns beim Hafenmeister an. Letztes Jahr ist einer der drei Stege einem Sturm zum Opfer gefallen, daher gibt es weniger Plätze im Hafen, aber da die Saison schon so weit fortgeschritten ist sind nicht mehr viele Boote unterwegs. Abends sind wir bei Freunden zum Essen eingeladen und so müssen wir nicht einmal kochen.
Santa Maria ist die älteste Insel der Azoren. Sie wurde als erstes entdeckt, bereits 1439 besiedelt und regelmäßig von Piraten überfallen. Heute leben etwa 5400 Menschen auf der kleinen Insel, die einen sympathischen und ein wenig verschlafenen Eindruck macht.
Der Fußweg vom Hafen nach Vila do Porto ist nicht lang, aber recht steil und sorgt für das Fitness-Programm. Praktischerweise geht es mit vollen Einkaufstaschen auf dem Rückweg nur bergab.




Mit dem Bus fahren wir zum Ausgangspunkt einer Wanderung und kommen so in den Genuss einer kleinen Inselrundfahrt. Von Santa Barbara laufen wir eine schöne Runde im Nordosten der Insel. Auf Wirtschaftswegen und schmalen Pfaden geht es entlang der Weiden und durch kleine Dörfer. An einer Kirche machen wir eine Rast und essen unser Picknick. Der Blick auf die Bucht von Sao Lorenco mit ihren Weinterrassen ist spektakulär und das rote Basalt-Gestein im ehemaligen Steinbruch Poca da Pedreira ist einen Abstecher wert.
Nach einem Bier an der Bar neben dem Supermarkt in Santa Barbara, stellen wir uns an die Bushaltestelle. Es gibt nur noch diesen einen Bus und den wollen wir nicht verpassen. Irgendwann wird uns klar, dass wohl kein Bus kommt. Alternativ 12 km zu Fuß zu gehen sind ganz schön weit, wenn man gerade seine Wanderung abgeschlossen hat. Ein Auto hält und wir erkennen unseren Busfahrer vom Vormittag. Sein Englisch ist etwa so gut wie unser Portugiesisch und so nehmen wir Google-Translator zur Hilfe. Der Bus ist kaputt gegangen und fährt nicht, wir sollen einsteigen, er fährt uns nach Vila da Porto. Unglaublich nett entschuldigt er sich immer wieder. Wir bedanken uns und sind gerührt. Ausgesprochen nett!








Wir sind immer noch nicht ganz sicher, ob der Bus dann diese Haltestelle angefahren wäre, wenn er nicht kaputt gegangen wäre. Es gibt eine Bus App, die zeigt aber auch Busse an, die nur im Sommer fahren. Der Fahrplan zeigt häufig alternative Routen bei einer Linie an, doch woher weiß man, welche Route der Bus jeweils fährt? Die App zeigt das an, aber wieweit kann man der App trauen, die doch auch nicht weiß, dass Linie 5 gar nicht mehr fährt? Google Maps zeigt dafür Zeiten, die weder mit der App, noch mit dem Fahrplan übereinstimmen. Auf Terceira und Faial stimmten die Zeiten, jedoch die Routen nicht. Busfahren wird, zumindest für uns Touristen, immer zum Abenteuer.
Trotzdem, oder deshalb, wagen wir es zwei Tage später wieder. Bei Aussteigen fragen wir den Busfahrer, wann der Bus wieder zurückfährt. Wir lernen dazu. Die Wanderung führt uns zur Barreira da Franca, der „roten Wüste“ und entlang der Nordküste zur Baia do Raposo. Der Wasserfall ist erwartungsgemäß wasserlos, aber das tiefe Tal und der Weg dorthin sind sehr schön. Wir laufen nicht bis ganz hinunter ans Wasser, dann hätten wir den Bus nicht bekommen. Der Bus fährt auf die Minute pünktlich und bringt uns flott wieder zurück in den Ort. Übrigens mit exakt den vier gleichen Mitfahrerinnen wie am Morgen.










Pflaster-Galerie
Wie auch überall sonst in Portugal, gibt es auch auf den Azoren hübsch gepflasterte Wege. Geometrische Muster, Linien, Kreise und viele kleine Bilder. Einige, die mir besonders gefallen haben, habe ich fotografiert.


































Schöne Wanderungen auf São Miguel
Zwischen notwendigen Tätigkeiten wie Wäsche waschen und Bürokram erledigen, traben wir durch Ponta Delgada. Im Museum ist eine naturkundliche Sammlung anzusehen, sowie eine Ausstellung, die sich uns nicht erschließt, oder die wir nicht verstehen, und das alte Kloster samt Kirche, das heute als Museum dient kann besichtig werden. Das Fort beherbergt das Militärmuseum. Wie eigentlich zu erwarten interessiert uns die Ausstellung überhaupt nicht. Waffen des ersten und zweiten Weltkriegs gehören nicht zu unseren Interessensgebieten. Trotzdem lohnt sich der Besuch. Der junge Mann an der Kasse ist extrem zuvorkommend, die Gänge durch die Befestigungsanlagen sind sehenswert und vom Fort hat man einen tollen Blick über den Hafen. Wir sitzen also auf der Mauer und sehen zu wie ein riesiger Kran die Hafenmole verstärkt. Gleichzeitig befindet sich unser Aussichtspunkt in Verlängerung der Landebahn. Ein Flugzeug nach dem anderen kommt über uns herein.






Wir hatten ein Wetterfester für die Überfahrt nach Portugal entdeckt und waren im Prinzip bereit zur Abreise, sind dann aber doch nicht gefahren. Die Vorhersage änderte sich ständig und die Wettermodelle waren sich ganz und gar nicht einig. Vermutlich wäre das Wetter doch recht gut gewesen, da mich aber ausgerechnet zur geplanten Abfahrt eine gemeine Migräne-Attacke im Griff hatte, sind wir froh, dass wir nicht losgesegelt sind.
Wieder sind wir mit dem Roller unterwegs. In der Nähe des Aussichtspunktes, an dem wir schon zweimal umgekehrt sind wollen wir eine Wanderung machen. Ihr ahnt es, umso näher wie dem Parkplatz kommen, umso grauer zeigt sich der Himmel. Wir wandern erst eine halbe Stunde, als es zu regnen beginnt. Unsere Wanderung führt uns auf den Pico das Éguas, der mit 873m die höchste Erhebung auf der Westseite São Miguels ist, und um einige kleine Kraterseen. Der Regen hört bald auf und danach macht uns die Wanderung wieder Spaß. Die Strecke ist abwechslungsreich und recht beliebt. Wir treffen viele Wanderer, vor allem Spanier, Engländer und Deutsche. Auf dem Rückweg machen wir einen Abstecher zum Aussichtspunkt über Sete Cidades und sind etwas schockiert. Es ist brechend voll, schon hunderte Meter vorm Aussichtspunkt halten Autos am Straßenrand, weil die Parkplätze überlaufen. Eine Woche zuvor hatten wir die Straße fast für uns.








Als wir am nächsten Tag wieder zu einer Wanderung aufbrechen wollen regnet es. Wir stehen ratlos neben unserem Roller. Im Café warten wir bei Espresso und Brownie auf eine Wetterbesserung. Schließlich machen wir uns doch noch auf den Weg. Unser Picknick verspeisen wir bei leichtem Nieselregen an einem Aussichtspunkt an der Küste. Wir sind ein wenig deprimiert. Dann wird es etwas heller und wir entscheiden uns zum Ausgangspunkt der geplanten Wanderung zu fahren. Die Wanderung Janela do Inferno, was etwa Fenster zur Hölle bedeutet, ist in der Mitte der Insel. Wir beschließen sie entgegen der vorgeschlagenen Richtung zu laufen und sind bald froh losgelaufen zu sein. Das Wetter wird immer schöner, die Sonne kommt raus und der Weg ist abwechslungsreich. Gleich dreimal führt die Strecke durch einen Tunnel. Einmal braucht man tatsächlich eine Lampe (wie gut, dass heute jeder sein Telefon dabei hat). Der Tunnel beginnt zwar mit komfortabler Stehhöhe, wird aber immer niedriger. Passenderweise ist es dort, wo man sehr gebückt gehen muss auch noch matschig und dunkel. Außerdem sorgen Brücken, Aquädukte und Treppen im Wald für Abwechslung. Das Fenster zur Hölle entpuppt sich als Loch in einer grün bewaldeten Felswand aus der sich ein dünnes Rinnsal ergießt.
Die Weiden sind von Hortensienhecken eingefasst und fast der ganze Wanderweg wird von gelben Schmetterlingsingwer gesäumt. Im Wald stehen viele verschiedene Baumarten. Wir wissen, dass die meisten Arten hier nicht heimisch sind und sogar, wie der Schmetterlingsingwer, als höchst invasiv gelten. Schön ist es trotzdem! Gut gelaunt kehren wir zum Ausgangspunkt zurück, die deprimierte Stimmung vom Vormittag ist verflogen.














Unterwegs auf São Miguel
São Miguel ist die größte Azoreninsel und Ponta Delgada ihre Hauptstadt. Mehr als die Hälfte der Azorianer wohnen auf São Miguel, immerhin etwa 140.000. Die Insel ist 64 km lang und 16 km breit, wir brauchen also ein Gefährt um sie zu erkunden. In der Nähe des Hafens mieten wir einen Roller.
Unsere erste Tour soll uns zu einem Aussichtspunkt im Westen der Insel führen. Bei gutem Wetter fahren wir los. Die Straße schlängelt sich die Berge hoch und es wird zunehmend grau. Angekommen am Aussichtspunkt sehen wir nichts, wir stehen in der Wolke und werden nass genieselt. Also drehen wir um und sehen uns an der Südküste um. Wir besuchen den Leuchtturm, der uns nachts willkommen geheißen hat, und sehen uns eine sehr überlaufene Badestelle an. Am späten Nachmittag fahren wir von der Westseite der Insel auf die Berge, an deren Südseite wir ein paar Stunden zuvor umgekehrt waren. Die Wolkendecke hat sich aufgelockert und die tiefstehende Sonne beleuchtet die spektakulären Krater mit ihren Seen. Sete Cidades, so heißen die vulkanische Caldera, der Ort und der See, ist ausgesprochen schön. Der See besteht aus zwei Teilen, einer soll grün, einer blau schimmern.








Unser Ausflug am nächsten Tag ist von Sperrungen und Umwegen geprägt. Lagoa do Fogo, der Kratersee in der Mitte der Insel soll besonders schön sein. Auf dem Weg dorthin stellen wir fest, dass wir ihn mit den Roller nur nachts besuchen dürfen. Tagsüber müssten wir den Shuttlebus nehmen. Bei einem Espresso beschließen wir eine Routenänderung, die geschotterte Nebenstrecke stellt sich als etwas abenteuerlich aber sehr hübsch heraus. Wir folgen der Küste nach Osten und biegen dann wieder ins Inselinnere ab. Lagoa do Congro, ein weiterer Kratersee, ist vom Parkplatz in einer Viertelstunde zu erreichen. Danach folgen wir der Straße an die Nordküste und sehen uns dort eine Teeplantage an. Auf São Miguel wächst tatsächlich Tee! Der Parkplatz ist brechend voll, die Teefelder gehören zu den beliebtesten Sightseeing-Punkten.
Der kürzeste und einfachste Weg zurück zum Boot wäre die Schnellstraße, die wir jedoch zu umgehen versuchen. Auf Nebenstraßen wollen wir wieder die Insel überqueren. Auf Autos treffen wir nur selten, halten aber um eine Kuhherde auf dem Weg zum Melken durchzulassen. Wir sind bereits wieder in der Mitte der Insel, als wir auf ein Umleitungsschild stoßen. Es weist in die Richtung aus der wir kommen. Kein Schild weist daraufhin, dass unsere Straße gesperrt ist, also fahren wir erstmal weiter. Nach einigen Kilometern erreichen wir die Baustelle. Hier ist die Straße gesperrt. Die Baustelle ist deutlich länger als wir überblicken können. Nobbi geht ein paar hundert Meter und kommt dann zurück. Kein Ende der Baustelle in Sicht.
Zurück an der Kreuzung mit dem Umleitungsschild nehmen wir die Straße, die wir noch nicht kennen. Die Strecke ist sehr schön, schlängelt sich durch den Wald und führt uns schließlich wieder an die Nordküste. Als unsere Straße an einer Furt endet müssen wir lachen, das kann doch nicht wahr sein! Die nächste Querstraße ist so sandig, dass sie für unseren Roller nicht in Frage kommt. Als wir ein Stückchen die Schnellstraße benutzen, wundern wir uns nicht mehr, dass unsere Abfahrt gesperrt ist (Prozession in Santa Barbara!) und auch nicht, als unsere „Abkürzung“ höchstens als geschottert durchgeht und wir doch lieber durch die Dörfer fahren. Einiges später als geplant kommen wir in Ponta Delgada an.












Am nächsten Tag besuchen wir Furnas, einen kleinen Ort der in einer Caldera liegt und für seine heißen Mineralquellen und Fumarolen berühmt ist. Der Wasserdampf der Fumarolen steigt mitten im Dorf auf und überall gibt es Schilder zu den heißen Quellen. Man kann Thermalbäder und Parks besuchen. Wir hatten auf der Fahrt hierher schon einige Abenteuer- einmal war die Straße so steil, dass ich absteigen musste- und beschließen, dass es uns reicht uns im Ort umzusehen.













Bevor wir den Roller wieder abgeben, besuchen wir noch einmal den Aussichtspunkt, an dem wir am ersten Tag von einer Wolke verschluckt wurden. Diesmal können wir einen Blick auf die Landschaft werfen, wenige Kilometer nach dem Aussichtspunkt beginnt es jedoch wieder zu regnen. Wir drehen um. Unten an der Küste ist es wieder schön sonnig!



Abschied von Terceira und Überfahrt nach Ponta Delgada
Der Ex-Hurrikan Erin zieht weit nördlich an den Azoren vorbei. In Praia da Vitória merken wir von dem riesigen Tief kaum etwas. Lediglich die hohen Wellen erreichen die Azoren und das Wetter zeigt sich etwas durchwachsen.
Wir baden eifrig, gehen spazieren und verbringen Zeit mit Freunden, die wir sobald nicht wiedertreffen werden. Bei einem gemeinsamen Abend vernichten wir den gesamten Weinbestand des Restaurants. Bei der ersten Flasche Wein hatten wir noch die Wahl, die zweite Flasche war dann auch die letzte.



Mittwochmittag verlassen wir Praia um nach Ponta Delgada zu segeln. Da die Strecke mit neunzig Seemeilen zu lang für einen Tagestörn ist, haben wir eine Nachtfahrt eingeplant. Die Wellen sind noch ein bisschen höher, aber Mari segelt sich recht angenehm und wir sind flott unterwegs.
Abgesehen von der Begegnung mit einem Fischer verläuft die Nacht unspektakulär. Der Wind dreht ziemlich stark und wir müssen häufig der Kurs anpassen. Gerade als ich die Wache von Nobbi übernommen habe, taucht ein Fischer auf und kommt schnell näher. Segler müssen Fischern ausweichen, das wäre nicht weiter schlimm, würden sie es einem nicht manchmal so schwer machen. Wir ändern den Kurs, er ändert ebenfalls den Kurs und fährt auf uns zu. Also ändern wir den Kurs deutlich in die andere Richtung, nur damit er wieder die Richtung ändert und nun wieder auf uns zu hält. Ich funke ihn an, frage ob er uns gesehen hat und wo er hinfahren möchte. Wir verstehen uns nicht so richtig, aber er bestätigt, dass wir so weiter segeln können und wir wünschen uns gegenseitig eine „Gute Nacht“. Nachdem er ein paar Minuten einen Kurs hält, der hinter unserem Heck hindurchführt, wird er plötzlich deutlich schneller und hält genau auf uns zu. Ich funke ihn wieder an, wir reden ein bisschen an einander vorbei bis er behauptet, er würde kein Englisch verstehen. Dieses Gespräch endet nicht mit guten Wünschen, wir ändern den Kurs um neunzig Grad und segeln einen großen Bogen. Nobbi darf endlich in die Koje gehen.
Kaum ist er unter Deck verschwunden, taucht ein Containerschiff auf dem AIS auf. Als es bis auf fünf Meilen herangekommen ist, rechnet das AIS einen CPA, einen „closest point of approach“, also einen Passierabstand von 0 Meilen aus. Das ist zu dicht. Also funke ich die MSC Mirella an. Der Offizier meldet sich sofort, versichert mir, dass er mich gesehen hat und hinter uns passieren wird. Wir wünschen einander eine gute Wache und kurz darauf sehe ich wie er seinen Kurs um fünfzehn Grad ändert. Begegnung zwischen Schiffen (und kleinen Booten!) können so einfach sein.
Der Leuchtturm an São Miguels Westspitze ist 27sm weit sichtbar und bald sehen wir auch die Lichter der Dörfer an der Küste. Am frühen Morgen schläft der Wind ein, wir motoren eine halbe Stunde, dann weht es wieder und wir können bis zur Hafenmole von Ponta Delgada segeln. Um neun Uhr haben wir einen Platz gefunden. Ich melde uns im Hafenbüro an und habe ein sehr nettes Gespräch mit den Hafenmeister, der vor vielen Jahren ein Praktikum in Bremen gemacht hat.
Ponta Delgada wurde 1499 gegründet und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Davon zeugen herrschaftliche Häuser, Kirchen, Klöster, Türme und viele Parks. Das alte Stadttor von 1783 steht heute auf dem Platz gegenüber des Hafens, ganz in der Nähe des Rathauses. Der Glockenturm des Rathauses ist stolze 301 Jahre alt, eine seiner Glocken gar aus dem 16. Jhd. Wir erklimmen die schmalen Stufen und erfreuen uns am Ausblick über Ponta Delgada.




Beim Einkaufen entdecken wir die blauen Plastikwasserflaschen, die wir seit Jahren benutzen. Wir haben sie 2017 gekauft und sind mit ihnen um die Welt gesegelt. Hunderte Male haben wir sie gefüllt (meistens mit unserem selbst gemachten Wassermacher-Wasser). Immer mal wieder haben wir nach Ersatz gesucht, aber haben nie die ideale Flasche gefunden. Nun wandern unsere weitgereisten Exemplare in den Plastikmüll und wir gönnen uns ein paar neue. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass diese Flaschen ebenfalls 40.000 Meilen unter Segeln erleben werden.

Terceira – Praia und Angra
Praia da Vitória ist ein netter Ort mit guten Bademöglichkeiten. Morgens baden wir vom Boot aus, liegen wir doch gewissenmaßen direkt vorm Strand. Mir gefällt es auch über die Mole an den Strand zu gehen und dort ausgiebig zu schwimmen. Nobbi streikt, er findet Sand beim Baden unnötig und ist damit für Strandbesuche eher ungeeignet.
Donnerstag verbinden wir den Weg zum Einkaufen mit einem Spaziergang. Es gibt eine kleine Fußgängerzone und sehr viele Verkehrsschilder. Abends ist es am Strand zu windig und nachdem wir in einem kleinen Restaurant gegessen haben, treffen wir Freunde und machen einen gemeinsamen Abendspaziergang. Langsam kennen wir uns hier aus.





Ein Tief, das sich nahe der Azoren gebildet hat, schickt uns am Freitag kräftigen Südwind. Die Böen erreichen sieben bis acht Beaufort und wir sind froh an einem geschützten Platz zu liegen. Das Wetter hält uns nicht von einem Spaziergang ab und so erklimmen wir bei waagerechtem Nieselregen die Treppen zum Aussichtspunkt. Auf dem Rückweg laufen wir entlang kleiner Steinmauern, Hortensien und schwarz-bunter Kühe. Abends lässt der Wind nach, dafür regnet es kräftig.




Angra do Heroísmo ist die größte Stadt auf Terceira und die älteste Stadt der Azoren. Die Ansiedlung bekam bereits 1534 ihr Stadtrecht. 1980 wurde sie bei einem Erdbeben schwer beschädigt, jedoch schnell wieder aufgebaut. 1983 wurde die Altstadt zum Weltkulturerbe erklärt. Das hört sich an, als wäre ein Ausflug nach Angra gewissermaßen Pflicht. Samstagmorgen laufen wir zur Bushaltestelle und freuen uns, als eine Frau uns versichert, dass der Bus hier abfährt. Zwar kann man sich von der Seite der Tourismusinformation den Busfahrplan herunterladen, jedoch steht hier lediglich wann der Bus abfährt jedoch nicht wo. Und, genau wie in Horta, hält der Bus in Angra auch nicht dort, wo Google glaubt, dass der Bus halten würde. Die Busfahrt geht durch eine abwechslungsreiche Landschaft und nach einer Stunde steigen wir in Angra aus.
Wir lassen uns durch die kleine, hübsche Stadt treiben, trinken Kaffee (hervorragende Törtchen!), sehen uns den Hafen an und verbringen viel Zeit in einem schönen Park mit hervorragender Aussicht auf die Stadt. Mittags essen wir in einem schönen Fischrestaurant und drehen anschließend eine zweite Runde durch die Altstadt. Wie erwartet ist es Samstagnachmittag wie ausgestorben, die Geschäfte schließen, bis auf wenige Souvenirläden, um halb eins. Nach einem weiteren Kaffee nehmen wir am späten Nachmittag den Bus zurück nach Praia da Vitória.











Nahe der Marina entdecken wir diesen altmodischen Laden:



Endlich wieder unterwegs! Über Velas nach Praia da Vitória
Das Loch in unserem Wärmetauscher konnte geschweißt werden. Beim Einbau sind wir froh, dass wir alle Dichtungen im Ersatzteillager vorrätig haben. Nobbi tauscht den Abgaskrümmer gegen ein Exemplar aus Edelstahl, das sich ebenfalls in der Ersatzteilsammlung befindet. Den Abgaskrümmer hatten wir in Neukaledonien ersetzt, nachdem er korrodiert und sich zugesetzt hatte. Nun gab es bereits wieder dicke Ablagerungen im Inneren.
Problemlos ist der Wiedereinbau natürlich nicht. Das wäre zu einfach. Ein Bolzen reißt beim festschrauben ab. Nachdem Nobbi den Rest überreden kann sich rausschrauben zulassen, ersetzen wir ihn durch ein Stück Gewindestange. Die Gewindestangen haben sich schon öfters als sehr nützlich erwiesen!
Wir füllen Kühlflüssigkeit auf und freuen uns, dass der Motor problemlos anspringt, super läuft und alles dicht ist. Nach dem Test entschließen wir uns die Kühlflüssigkeit komplett zu erneuern. Ganz einfach ist es nicht das ganze System zu spülen. Wir basteln mit Schläuchen, einem Trichter und einer großen Plastikbox eine Spülvorrichtung und kippen dann so lange Wasser in den Kühlkreislauf, bis es ganz klar wieder rausläuft. Danach wird die neue (teure) Kühlflüssigkeit eingefüllt. Natürlich geht das nicht ohne schwappen und spritzen, ein Bootsputz ist also inklusive.
Während wir auf die Reparatur des Wärmetauschers warten mussten, hatten wir das Bananaboot ausgesetzt um Maris Rumpf zu putzen und haben sie auch gleich ein wenig poliert. Eine Seite glänzt nun wieder, die andere warten noch auf unsere Zuneigung.



Am Samstag haben wir Horta endgültig verlassen und sind nach Velas auf São Jorge gefahren. Wir hatten kaum Wind und haben die Überfahrt als Motortest deklariert. Als wir den Hafen anfunken bekommen wir sofort eine Antwort, es gibt einen Platz für uns. In Velas gefällt es uns. Die kleine Marina liegt im Schatten der steilen Küste und das Wasser ist so klar, dass man im ganzen Hafen den Meeresboden sieht. Beim Baden sammeln wir die Wäscheklammern unserer Vorgänger ein. Nachts kann es schon einmal laut werden im kleinen Hafen. Fluglärm! Hunderte von Sturmtauchern (Calonectris borealis) landen in den Felsen und kreisen über den Booten. Sie hören sich lustig an, wie Möwen auf Lachgas, und sind sehr laut.
Velas ist ein niedlicher, sehr gepflegter Ort und hat ausgesprochen schöne Badeplätze. Zwischen schwarzen Felsen führen Leitern ins tiefblaue, glasklare Wasser. Wir verbringen hier zwei herrliche Tage mit Spaziergängen durch den friedlichen Ort, zu den Badeplätzen und zu einer kleinen Kapelle. Dass wir wunderschönes, sonniges Wetter haben, trägt zur Urlaubsstimmung bei.

















Am Dienstag trinken wir noch einen letzten Kaffee in einer kleinen Bar, bevor wir uns vom nettesten Hafenmeister der Nordhalbkugel verabschieden und uns auf den Weg nach Terceira machen.
Wir segeln im Süden der Insel São Jorge entlang und haben genug Zeit uns die spektakuläre Küste anzusehen. Gerne hätten wir ein bisschen mehr vor São Jorge gesehen, doch wir hatten nicht viel Zeit und der Preis von 139 Euro (kein Tippfehler) für einen Mietwagen hatte eine abschreckende Wirkung. Schmale Täler schneiden sich tief in die schroffe Küste und kleine Orte sitzen hoch auf der grünen Insel. Zunächst kommen wir gut voran, dann schläft der Wind ein und schließlich motoren wir eine Stunde. Dann können wir wieder segeln und bei Sonnenuntergang lassen wir die Insel São Jorge hinter uns zurück und können Terceira bereits sehen. Wir haben wenig, wenn auch etwas unruhigen, schaukligen Seegang, und schwachen Wind, der uns jedoch mit vier Knoten vorankommen lässt. Die Nacht ist warm und fast wolkenlos. Der Sternenhimmel ist sehr klar und erst in den frühen Morgenstunden erscheint eine schmale Mondsichel. Ein Segler überholt uns mit großem Abstand, ein kleiner Frachter kommt uns entgegen, ein paar Fischer kreuzen unseren Kurs und ein Kriegsschiff macht anscheinend eine Übung und blinkt dabei mit großen Scheinwerfern. Was das wohl heißt?
Terceira ist, wie der Name schon sagt, unsere dritte Azoreninsel. Die Insel wurde als drittes entdeckt und kam so zu ihrem Namen. Wir laufen Praia da Vitória im Osten der Insel an. Terceira hat viel mehr Bewohner als São Jorge. Etwa 55000 Menschen wohnen hier, São Jorge ist mit 8000 Einwohnern dagegen eher spärlich besiedelt.
Praia da Vitória ist eine kleine Stadt und der Name ist Programm. Links und rechts des Hafens befindet sich jeweils ein Strand. Als wir morgens um acht in die Bucht fahren, wird an beiden Stränden bereits ausgiebig gebadet. Wir nehmen uns ein Beispiel daran und schwimmen gleich nach dem Ankern eine Runde ums Schiff.
Im Hafenbüro fragen wir, ob es einen Platz für uns gibt und haben Glück. Kurze Zeit später liegen wir sicher vertäut an einem Schwimmponton. Nach einem ausgiebigen Mittagsschlaf treffen wir Freunde in der Marina Bar auf einen Sundowner, der sich mehrere Stunden hinzieht.
Seit Tagen beobachten wir den karibischen Tropensturm Erin, der nun über den Atlantik zurück nach Osten zieht. Zwischenzeitlich erschien uns die Wettervorhersage für die Azoren dramatisch und sehr unerfreulich. Inzwischen sieht es so aus als würde das Tief weit nördlich durchziehen und uns nur moderaten Wind, aber hohe Wellen schicken. Wollen wir hoffen, dass es sich an die Prognosen hält.


Horta lässt uns nicht los
Endlich wieder segeln! Dienstagvormittag laufen wir aus. Noch innerhalb der Hafenmole setzen wir das Großsegel und rollen die Fock aus, Mari zieht los und wir freuen uns wieder unterwegs zu sein. Als ich die Maschine ausschalten will ertönt ein Kühlwasseralarm. Wir machen ein paar Tests und erkennen schnell, dass wir umdrehen müssen. Wir bergen das Großsegel und segeln vorm Wind zurück in den Hafen. Fock wegrollen, Anker fallen lassen, in den Wind drehen. Das Ankermanöver klappt super. Die Hoffnung, dass es nur an einem kaputten Impeller liegt, ist schnell dahin. Im inneren Kühlkreislauf ist keine Kühlflüssigkeit mehr, füllen wir sie auf, verschwindet sie schnell wieder.
Die Idee am Ankerplatz zu bleiben, verwerfen wir. Anscheinend haben wir ein größeres Problem, dann ist es praktischer an der Pier zu liegen. Von einem kleinen Boot der Marina werden wir zurück zu unserem alten Liegeplatz geschleppt, leider bekommt Mari dabei eine tiefe Schramme verpasst.
Auf dem Nachbarschiff arbeitet gerade ein Mitarbeiter der Firma Mid Atlantic Yacht Service, der uns einen Motorexperten organisieren will. Nobbi will nicht warten bis der Mechaniker am Samstag Zeit hat und beginnt den Motor auseinanderzubauen. Von außen sieht der Wärmetauscher prima aus, als er ihn von innen reinigt findet er ein großes Loch, durch das das Kühlwasser in den Abgaskanal entweichen konnte.
Während wir darauf warten, ob der Schaden geschweißt werden kann, beschließt Nobbi das Ventilspiel einzustellen. Das will ich lernen und so stellen wir gemeinsam die Ventile ein. Ich werde zum „kleinen Ölfuß“, Nobbi zum „großen Ölfuß“. Es macht Spaß und ist nicht schwierig. Schade, dass wir nur drei Zylinder haben.


Nach einem kleinen Stimmungstief haben wir akzeptiert, dass wir eben noch ein bisschen in Horta bleiben müssen. Die „Semana do Mar“ sorgt mit ihren Veranstaltungen weiterhin für Abwechslung. Im Hafenbecken findet ein Wasserball-Turnier statt, es gibt ein Kanu-Rennen und neben vielen anderen Regatten auch eine Opti-Regatta für Ü50 Oldies, die bei Flaute versuchen im Hafenbecken aufzukreuzen. Die Velsheda, eine J-Class Yacht von 1933, ist in Horta eingelaufen. Natürlich sehen wir sie uns aus der Nähe an. Viele Jahre hing ein Poster von diesem sehr schönen Schiff in meiner Wohnung – erst in Kiel, später in Frankfurt.
Beim Folklore-Festival tanzen verschiedene Gruppen recht eintönig sehr ähnliche traditionelle Tänze, durch die fröhliche Stimmung ist es trotzdem mitreißend. Inzwischen kennen wir so viele Leute, dass wir überall jemanden treffen. Den Tankwart von der Wassertankstelle für die Fischer, die Besitzerin der Wäscherei, den Kassierer aus dem Supermarkt, die Verkäuferin aus dem Yachtladen.
Die Regatta der Walboote, zu der auch Boote der Nachbarinseln eingetroffen sind, ist toll anzusehen. Der Start ist leider von der äußeren Hafenmole verdeckt, aber das Ziel ist nahe an der inneren Mole auf der wir sitzen. Die kiellosen Boote sind mit ihren großen Segelflächen schnell, bleiben aber in der Wende oft stecken. Einige Skipper fahren auf der Kreuz zu tief in die Bucht und verhungern in einer windlosen Zone, aber an der Ziellinie vor der Mole wird bis zum Schluss um die Position gekämpft.
Auf der Parade zum Abschluss der Semana do Mar dreht sich alles ums Meer und seine Bewohner. Tintenfische, Quallen, Haie, Mantas und Wellen. Unser Favorit ist das Dorf Praia do Norte. Die Gruppe erzählt eine spannende Geschichte von einem Wal, der von einem Walfangboot gejagt wird, entkommt und dann von Whale-Watchern fotografiert wird. Alle Akteure haben sichtlich Spaß und die Vorführung mit großer Liebe zum Detail vorbereitet. Die Stars sind die Kinder im Delfinkostüm, die durch die Wellen springen.
Heute oder morgen sollen wir erfahren, ob die Reparatur unseres Wärmetauschers geklappt hat oder ob wir weiterhin warten müssen.






Bei der Walboot-Regatta wird um jeden Zentimeter gekämpft:





Die Parade zum Abschluss der Semana do Mar ist bunt und fröhlich:


















