Route

karte atlantik bis panama

Karte Panama bis Samoa

Am 7. August 2016 sind wir in Lesum gestartet. Entlang der Küste ging es nach Süden. Im Mai 2017 segelten wir nach Porto Santo und Madeira. Nach dem Sommer auf den Kanaren starteten wir im September zu dem Kap Verden und erreichten Ende November Brasilien. Ab Ende Mai setzten wir unsere Reise in Brasilien fort und segelten im September 2018 Französisch Guyana und weiter nach Suriname. Von hier ging es im November 2018 in die Karibik. Unser erster Zwischenstopp in der Karinik war Grenada, wir folgten den Grenadinen nach Norden bis nach Bequia. Von Bequia segelten wir über Bonaire und Curacao nach Panama. Nach einem Abstecher auf die San Blas erreichten wir am 30. Januar 2019 Colon.

Der 25. März 2019 ist unser Transittermin für den Panamakanal. Wir verlassen den Atlantik und erreichen am 26. März den Pazifik.
Am 9. April brechen wir nach einigen Tagen in Panama City und den Las Perlas Inseln zu unserer bisher längsten Überfahrt auf und erreichen am 17. Mai nach 38 Tagen Hiva Oa in den Marquesas. Nach sieben Wochen auf den Marquesas segeln wir von Ua Pou zu den Tuamotus. Unser erstes Atoll ist Makemo. Von dort geht es nach Fakarava und Toau. Am 16. August erreichen wir schließlich Tahiti. Über Moorea und Huahine segeln wir nach Raiatea und Tahaa. Bora Bora ist unsere letzte Insel in Französisch Polynesien, am 14. August klarieren wir aus.
Samoa erreichen wir nach 11 Tagen auf See am 26. September. Wenn Ende November die Zyklonsaison im Südpazifik beginnt, möchten wir bereits in Neuseeland sein. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch Tonga besuchen.

Unsere bisherige Reise im Detail

von-lesum-nach-lagosAm 7. August 2016 sind wir in Lesum gestartet und in vielen Etappen die Küste entlang gesegelt. Ende November haben wir Lagos an der Algave erreicht.

Lagos Ayamonte 2017Den Winter 2016/2017 haben wir an der Algave und der spanischen Atlantikküste verbracht. Ende Januar haben wir Lagos verlassen und sind die Küste entlang bis nach Gibraltar gesegelt. Nach einem sehr kleinen Abstecher ins Mittelmeer ging es wieder nach Osten bis nach Ayamonte und auf den Rio Guadiana.

Karte Ayamonte bis Sao VicenteMitte Mai 2017 sind wir von Ayamonte nach Porto Santo gesegelt und weiter nach Madeira. Am 20. Juni erreichten wir Teneriffa. Nach 5 Wochen ging es weiter nach Gran Canaria und von dort nach La Gomera. Als letzte Insel der Kanaren besuchten wir La Palma. La Palma haben wir am 22. September verlassen und sind am 29. September auf Sal, Kap Verden, angekommen.

Karte bis Salvador
Wir verbrachten fünf Wochen auf den Kap Verden. Am 4. November 2017 verließen wir Mindelo, Sao Vicente und erreichten nach 17 Tagen am 20. November Fernando de Noronha, Brasilien. Nach einem kurzen Stopp ging es am 24. November weiter nach Recife, wo wir am 27. November anlegten. Am 8. Dezember kamen wir in Salvador an und verbrachten einige Zeit in der Bucht Todos os Santos.

Karte Todos os Santos

Die Bucht Todos os Santos bietet neben der Großstadt Salvador viele kleine Inseln mit interessanten Ankerbuchten und den Zugang zum Rio Paraguacu. Zuerst ging es via Ribeira auf den Rio Paraguacu und nach Bom Jesus (grüner Kringel). Zu Beginn des neuen Jahres waren wir ein zweites Mal auf dem Fluss und anschließend in Itaparica (lila Törn). Nach unserem Ausflug nach Rio haben wir Ende Januar weitere Plätze besucht. Wir sind den Itaparica Kanal entlang gefahren, nach Aratu gesegelt und haben eine kleine Inselrundfahrt gemacht (orange Linie).

Im Februar 2018 haben wir unsere Marisol in Salvador liegen lassen und sind via Buenos Aires nach Deutschland gereist. Ende Mai sind wir nach Salvador zurückgekehrt, haben einen Abstecher per Flugzeug an den Amazonas gemacht und haben Salvador schließlich am 12. Juli verlassen. Jacaré war unser letzter Stopp in Brasilien. Von dort sind wir nach Französischen Guyana gesegelt.

Karte Cabo Verde bis Jacare

In Französisch Guyana haben wir zunächst Kourou und die Iles du Salut besucht. Anschließend sind wir ganz in den Westen des Landes gesegelt und haben eine wunderschöne Woche in den Criques entlang des Maroni verbracht. Wo sonst kommt man mit dem eigenen Boot in den Amazonas-Regenwald?

Karte Criques Maroni River

Nach sechs Wochen in Französisch Guyana sind wir nach Suriname gesegelt. Dort haben wir eine kleine Flusskreuzfahrt unternommen. Noch einmal wollten wir mit dem eigenen Schiff in den Regenwald fahren.

Suriname die Ankerplätze unserer Flusskreuzfahrt

Mitte November machten wir uns auf den Weg in die Karibik. Unser erster karibischer Stopp war Grenada, von dort folgten wir den Grenadinen nach Norden und besuchten Carriacou, Union Island, Mayreau, die Tobago Cays, Canouan und Bequia. Von dort segelten wir nach Bonaire, wo wir Weihnachten feierten und nach Curacao, wo wir den Jahreswechsel verbrachten. Im Janur ging es nach Panama. Nach einem Zwischenstopp in Puerto Lindo und einem Abstecher auf die San Blas erreichten wir am 30. Januar 2019 Colon.

Karte Panama bis Marquesas

Der 25. März 2019 ist unser Transittermin durch den Panamakanal. Die Durchfahrt ist ein tolles Erlebnis und am 26. März erreichen wir aufgeregt, müde und glücklich den Pazifik. Einige Tage verbringen wir mit Sightseeing in Panama City, dann segeln wir zu den Las Perlas. Auf der kurzen Etappe dringt Wasser ins Boot ein, wir kehren um. Wir lösen das Problem und sind am nächsten Tag wieder unterwegs.
Am 9. April brechen wir zur bislang längsten Etappe unserer Reise auf. 4000 Meilen liegen vor uns. Wir treffen auf schlafende Wale, werden von einer Schildkröte überholt und sehen springende Mantas. Wir werden von Walen und Delfinen begleitet, treiben in der Flaute rückwärts und erleben fantastische Segeltage. Nach 38 Tagen mit Tiefs und noch mehr Hochs erreichen wir am 17. Mai Atuona auf Hiva Oa und damit die Marquesas, unsere erste Inselgruppe in Französisch Polynesien.

Karte Marquesas

Wir verbringen sieben Wochen auf den Marquesas. In Hiva Oa verschnaufen wir von der Überfahrt, wandern in der Umgebung, treffen viele Freunde wieder und besuchen ein Fest. Gerade haben wir in Tahuata mit den Mantas geschnorchelt, da zwingt uns Wasser im Motor zum Umkehren. Ein anderes Boot schleppt uns zurück nach Hiva Oa. Wir haben einige schlaflose Nächte, können uns aber selbst helfen und verlassen nach einer Woche vom zweiten Mal Hiva Oa. Bei unseren zweiten Besuch auf Tahuata weht es kräftig.
Eine durchsegelte Nacht bringt uns nach Nuku Hiva, unsere Lieblingsinsel der Marquesas. In der Bucht von Anaho liegen wir perfekt geschützt, wandern ins nächste Dorf und pflücken Mangos. Wir ankern in der Baie de Controlleurs und lassen uns vom Schwell durchschütteln. Hier wandeln wir auf den Spuren Herman Melvilles durch Taipi und besuchen die eingewachsenen Tikis. Im Hauptort Taiohae kaufen wir ein, treffen unerwartet viele andere Segler und kaufen Souvenirs.
Schlechtes Wetter auf den Tuamotus beschert uns einen unerwartet langen Aufenthalt auf Ua Pou, wo wir erst im Osten, dann im Westen der Insel ankern, viel wandern, Pampelmusen sammeln und im Wasserfall baden.

Am 12. Juli erreichen wir nach vier Segeltagen rechtzeitig zum Heiva, zum großen Fest, Makemo, unser erstes Atoll in den Tuamotus. Die Einfahrt durch den Pass ist spannend, wir haben Gegenstrom. Der Nervenkitzel wird mit einem sehr schönen Ankerplatz in türkisem Wasser belohnt. Wir erleben tolle Südseetänze und Sportveranstaltungen während des Festes. Als der Wind dreht, verlegen wir erst in die Ost- dann in die Südecke des Atolls, schließlich ziehen wir durchs ganze Atoll in den Westen um. Hier wird unser Südseetraum wahr. Gut geschützt liegen wir hinterm Riff und verbringen die Tage mit Spaziergängen auf den Motus und schnorcheln. Meist liegen wir ganz allein.
Bei mehr Wind als uns lieb ist, segeln wir über Nacht nach Fakarava. Der Pass ist durch den vielen Wind aufregender als erhofft. In mehreren Etappen segeln wir innerhalb des Atolls nach Süden, genießen das ruhige Atollleben und tauchen am berühmten Südpass mit den Haien. Toau ist unser letztes Atoll der Tuamotus, bei Valentine und Gaston erleben wir einen unvergesslichen Abend und schnorcheln an einem der schönsten Plätze überhaupt.

Karte Societies

Am 16. August erreichen wir Tahiti, nach einer unangenehmen Nacht in einem völlig überfüllten Taina-Bojenfeld ziehen wir in die Stadtmarina von Papeete um. Neun Tage genießen wir das Stadtleben, gehen essen, bummeln durch die Stadt, kaufen Lebensmittel und Ersatzteile und machen Sightseeing. Dann reicht es uns und wir machen uns auf den Weg auf einen schnellen Streifzug durch die Gesellschaftsinseln.
In Moorea ankern wir in der berühmten Baie de Cook und wandern bei Regenwetter durch Ananasplantagen. Huahine präsentiert sich bei bestem Wetter, wir schnorcheln und können uns nicht satt sehen an den unglaublichsten Blautönen des Wassers. Raiatea erleben wir hauptsächlich im Regen, unternehmen aber einige Wanderungen und eine Flussfahrt per Dinghy. In Tahaa umrunden wir die Insel per Boot und besuchen eine Perlfarm. Bora Bora empfängt uns im strahlenden Sonnenschein. Bevor wir hier aus Französisch Polynesien ausklarieren, ankern wir an Boras Süd-Ost-Ecke an einem Traum von einem Ankerplatz. Jeder Ausblick ist eine Postkarte wert.
Am 14. September verlassen wir Französisch Polynesien nach vier wunderbaren, abwechslungsreichen und aufregenden Monaten.

Eine elf-tägige, zeitweise ungemütliche Überfahrt bringt uns nach Samoa. Wir entscheiden uns schweren Herzens nicht nach Suwarrow zu segeln, der Wetterbericht spricht dagegen. Einige Tage haben wir wenig Wind und kommen nur langsam voran, dann sorgt viel Wind für anstrengende Segeltage. Samoa ist uns auf Anhieb sympathisch. Upulo ist eine abwechslungsreiche Insel und die Menschen sind unglaublich freundlich und fröhlich.

Wenn Ende November die Zyklonsaison im Südpazifik beginnt, möchten wir bereits in Neuseeland sein. Auf dem Weg dorthin wollen wir noch Tonga besuchen.