Putzen, reparieren, packen, planen und messen. So lassen sich unsere Tage auf Rebak zusammenfassen. Die Marina, in der Mari bleiben wird, liegt auf der Insel Rebak. Diese Insel ist nur wenige Fährminuten von der Insel Langkawi entfernt. Außer der Marina gibt es auf der Insel nur noch eine Resort-Hotelanlage. Marina-Bewohner dürfen den Pool benutzen und bekommen Rabatt im Restaurant. Am späten Nachmittag kann man uns, wie viele andere Segler, also im Pool treffen.
Die Tage vergehen schnell, kleine Arbeiten brauchen viel mehr Zeit als erhofft und jedes Mal wenn wir etwas von der Liste streichen können, fügen wir neue Punkte hinzu. Ganz normaler Langfahrer-Wahnsinn.
Unsere Schaltung ist heil oder kaputt, bis wir sie öffnen. Nun ist sie kaputt. So ein Mist, leider teurer Mist. So etwas passiert leider auch. Kaputt repariert. Erfolgreich, aber sehr mühsam ist es unsere Polsterbezüge zu waschen. Die Bezüge wieder auf den Schaumstoff zuziehen ist harte Arbeit und das Einziehen der Knöpfe setzt eine ausgefeilte Technik voraus.
Neben den normalen Putz- und Wartungsarbeiten stehen auch einige größere Anschaffungen auf unserer Liste. Auf der anderen Seite von Langkawi sehen wir uns ein Schlauchboot an. So kommen wir zu einem kleinen Ausflug. Mit der Fähre geht es auf die Hauptinsel, mit dem Grab zum Schlauchboot-Fritzen. Unsere Fahrerin hat Zweifel, dass wir wirklich richtig sind, lässt sich aber überzeugen, wartet auf uns und fährt uns anschließend zum Baumarkt. Das Boot gefällt uns ganz gut, ist uns aber eigentlich zu schwer. Ursprünglich wollten wir ein Schlauchboot bestellen und liefern lassen, stellen jetzt aber fest, dass die Lieferung per Spedition (also von Dingen die nicht in ein normales Paket passen) nicht ganz unkompliziert zu sein scheint.
Für Abwechslung sorgen neben dem täglichen Plantschen im Pool Spaziergänge auf der Insel. Es gibt schöne schattige Wege durchs Unterholz, die man zur kleinen Wanderung ausdehnen kann. Auf der Insel gibt es nicht nur tolle Vögel, sogar Seeotter wurden gesichtet.
Der Hotel bietet zweimal pro Woche einen geführten „Nature Walk“ an. Uns ist der Ausflug ein bisschen zu esoterisch („be your own guru“), aber wir lernen einen neuen Rundweg und einige Pflanzen kennen.






